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Sonntag, 12. Oktober 2014

Der rote Faden

In einem früheren Blogeintrag habe ich erzählt, dass ich als "Rezept" für die eigene Lebensgestaltung an eine Mischung aus relaxtem Gottvertrauen und selbstbewussten Entscheidungen glaube. Wenn man zurückblickt, wird oft ein roter Faden sichtbar, den man zuvor nicht erkannt hat. Wie Fussspuren, die auf den heutigen Moment hingeführt haben. Das kann grundsätzlich negativ oder positiv sein, denn manchmal läuft man durch eine Folge von, sagen wir, suboptimalen Entscheidungen auch in Sackgassen. Aber wenn man mit Gott unterwegs ist, erkennt man rückblickend auch, wo er Türen geöffnet und Entscheidungen erleichtert hat.

Um diesen roten Faden geht es in der aktuellen Serie des ICF Basel: Es geht um die biblische Figur Esther. Dieser mutigen, schönen Frau ist ein ganzes Buch in der Bibel gewidmet, und es ist darin eine der spannendsten Geschichten. Doch gleichzeitig ist sie so brisant, dass Martin Luther gesagt haben soll, er wünschte sich, das Buch Esther wäre nicht in den biblischen Kanon aufgenommen worden.

Es um diesen roten Faden, um Berufung. In der ersten Predigt der Serie führt der Pastor ein Interview mit der Präsidentin der Basellandschaftlichen Kantonalbank, Elisabeth Schirmer. Sie erzählt, wie sie zu dieser Stelle kam, ohne diese Position angestrebt zu haben. Hörenswert. 

Rembrandt, 1660. Quelle: http://www.womeninthebible.net/paintings_esther.htm

Donnerstag, 7. August 2014

Vom "Berg" herab

Aus aktuellem Anlass - ich bin dieser Tage am Theologischen Seminar St. Chrischona - ein Radiobeitrag von vor einem Jahr. Je nach Ausbildungsort sind bis die Hälfte der Theologiestudierenden Frauen. Es interessierte mich, wo all diese Frauen nach dem Studium landen - auf den Kanzeln der Schweizer (Frei-)Kirchen nämlich kaum.


http://www.erf-medien.ch/de/Glauben-entdecken/Leben-im-Alltag/Kirche--Gesellschaft/Theologie-Die-Huerde-vom-Studium-in-den-Beruf-ist-fuer-Frauen-immer-noch-hoch

Beitrag: "Die Hürde vom Studium in den Beruf ist für Frauen immer noch hoch" (Radio Life Channel, 17. September 2013)




 
In St. Chrischona bin ich an einer summer school mit dem amerikanischen Theologen Greg Boyd. Er hat vor kurzem zusammen mit einer jungen Pastorin zu 1. Timotheus 2, 11-15 gepredigt - in einer Serie mit dem Titel "Twisted Scripture", "verdrehte Bibel". Hier zum Ansehen.